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30.07.2010

Funktion / Arbeitsablauf

Funktionsaufbau Granulierkopf

Das Heißabschlaggranuliersystem kann an nahezu alle gängigen Extruder bzw. nach beliebigen Schmelzefiltriereinrichtungen oder an eine Schmelzepumpe angebaut werden.

Die durch Bohrungen der beheizten Granulierlochplatte austretende Schmelze wird bei ihrem Austritt durch rotierende Messer abgeschlagen und mittels Zentrifugalkraft nach außen in einen rotierenden Wasserring geschleudert.

Dieser kühlt die Granulate und transportiert sie über einen Austragkanal zum nachfolgenden Granulat-Entwässerungssieb. Auf diesem wird das gekühlte Granulat vom Kühlwasser getrennt. Das Granulat gelangt anschließend über eine Überkorn-Abtrennung zur Trocknungszentrifuge. Diese arbeitet mit zweifachem Luftwechsel und sorgt in Kombination mit der anschließenden Granulat-Transportleitung (zum Silo oder  Absacksystem) für die konstante Resttrocknung des Granulates.

Das Kühlwasser gelangt im Kreislauf  über eine Kühlwasser-Filtriereinrichtung und einen Wärmetauscher mittels Wasserpumpe erneut zum Granulierkopf. Die spezielle Ausführung des Granulat-Kühlsystems erlaubt relativ hohe Kühlwassertemperaturen über 20°C (ausgenommen bei hohen Durchsätzen von PP-Schmelze). Dies wirkt sich bauseits positiv (durch beträchtlich reduzierte Kühlwasserkosten) aus.